SZ-Home

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ein neues Wort! was soll jetzt das heissen? Dieses Wort habe ich zum ersten mal am Sommer-WEFF in Davos gehört. Die Idee stammt von Christoph Pfluger: Auch in einer Gesellschaft kann man diese spezielle medizinische Methode betreiben. Wenn etwas ein wenig krank ist in einer Gesellschaft, dann findet diese „Krankheit“ ja meist auf einer halb unbewussten, eher gefühlsmässigen Ebene statt. Homöopathie sagt: „Du kannst eine Krankheit heilen, indem Du etwas, was der Krankheit gleicht auf einer höheren Ebene hinein gibst. Also – Die Fehlhaltung, die auf der unteren Ebene schwelt, gibst Du auf einer höheren Ebene hinein: Gleiches mit Gleichem heilen. Höher heisst in dem Fall: auf der bewusst formulierten Ebene.

im Inhaltsverzeichnis hier nebenan können Sie auf „Home-Pol“ eine Menge von Beispielen finden. Lange nicht alle dieser Beispiele sind aus der therapeutischen Liebe entstanden, was eigentlich die Grundhaltung sein sollte. Viel ist Satire, usw. Aber Sie können es als Anregung für eigene Kreationen nehmen. Ich denke, in diesem Netz, das hoffentlich dazu entsteht, ist sowieso gegenseitige Anregung und Ansteckung gut.


ein Beispiel: Immer wieder haben Menschen nach einem Bankrott einer Bank oder einem grossen Absturz von vielen Banken sich sehr betrogen gefühlt. Im Nachhinein mussten sie sich sagen: „Ich habe auf die Bank oder auf unser Finanzsystem zu sehr vertraut“. Unbewusst, mehr gefühlsmässig war da ein selbstverständliches Vertrauen. Genau das könnte in den kommenden Jahren wieder passieren. Viele wachen Leute warnen vor dem grossen Absturz unseres Finanzsystems. Natürlich auch unsere Politiker. Christoph Pfluger schlägt nun vor Plakate auszuhängen mit dem einfachen Satz: „Vertraut den Banken!“ Diese drei Worte erzeugen nun bei vielen Passanten eine vielleicht meist unbewusste Reaktion. Einigen steigt dieser innere Impuls hoffentlich auch ins Bewusstsein. Es geschieht etwas auf der Denkebene. Das ist der Sinn. Christoph Pfluger hat nun diese Idee auch in seinem neuen Buch „Die Strategie der friedlichen Umwälzung“ ausführlich beschrieben.
Das ist das Besondere an dieser Arbeit: Unsere Gegner sind „geistig schwach“. Sie müssen der Diskussion ausweichen. Wir arbeiten auf der geistigen Ebene. Wir regen die Menschen zum Denken an. Grundsätzlich über die Welt nachdenken, sich befreien von Tabus, überhaupt erst auf die Idee kommen. Das ist unsere Stärke. Hier kann man viel tun. Hier können wir unverdrossen schaffen und schaffen, ohne Überforderung, dran bleiben.
Gleiches mit Gleichem: ich mache mir Gedanken über diesen Versuch, diese spezielle medizinische Methode auf die zwischenmenschliche, auf die öffentliche/gesellschaftliche Ebene zu übertragen.

Namen
ich habe das Wort in Davos zum ersten Mal gehört, und sofort Feuer gefangen. Das ist es!! Ich ging nach Hause, sagte mir …….., das isch’s, und fing sofort an Texte dazu zu schreiben.
 Nun sehen Sie liebe Leserin, lieber Leser, dass ich dieses grosse neue Wort als Bild-Datei blau hier oben habe. Der Begriff für diese spezielle medizinische Methode soll in meinem Text nicht vorkommen. Das hat einen einfachen Grund: ich will nicht entdeckt werden. Die Geheimdienste da drüben jenseits des grossen Teichs sammeln ja auf Vorrat eine Unmenge von Daten. Später – vielleicht in 20 Jahren – wenn der Faschismus noch zugenommen hat, können sie dann darauf zurückgreifen, Menschen verdächtigen, anklagen, usw. In einer Bilddatei können die grossen Suchmaschinen dieses neue Zauberwort nicht herausfiltern. Die Bewegung rund um dieses Thema soll ja dezentral und nicht angreifbar sein.
Und darum habe ich als Titel dieser Unter-Pages auch Phantasiewörter erfunden: SZ-Home und Home-Pol. Pol steht für Politik. „Home“ hat den Vorteil, dass man es eher mit Internet in Verbindung denkt, als mit Medizin.


Wenn wir einmal einen „Kleber-Klub“ haben werden, wo 77 Leute in der Deutschschweiz da und dort kleine Plakate und Kleber anbringen, zur geistigen Stimmulation der Mitmenschen, dann könnte es zum eigenen Schutz sinnvoll sein, niemals die eigenen Kreationen aufzukleben. Wenn dann die Polizei kommt und sagt: “ Sie haben diesen Kleber auf ihrer Homepage, das ist der Beweis…………….!“ Dann kann ich sagen: „Ich klebe niemals die eigenen Ideen auf.“
Und wenn es dann verschiedene Homepages mit Kreationen gibt, wäre es wohl sinnvoll, sich nicht zu verlinken. Sondern jeder würde seine Homepageadresse bei den Zusammenkünften auf ein Anschlagbrett schreiben, und alle könnten abschreiben. Das wäre ein guter Schutz gegen den Daten-Absauger.

Motivation
Einstein soll gesagt haben: „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Dummheit der Menschen………….“. Diese Thematik kennen wir alle. Wir regen uns auf, über die Unlogik der Mitmenschen. Immer mal wieder erleben wir so Gefühle wie: „das kann doch nicht wahr sein !!!“ Das führt dann zum Abschalten: „ich will ja nicht im Irrenhaus landen!“ Und doch lässt es uns keine Ruhe. Wir möchten etwas tun. Und wir sollten ja auch etwas tun. Also…..
Dieses neue Zauberwort ist eine Möglichkeit, unverdrossen etwas zu tun. Wie das genau aussehen kann? Viele Ebenen öffnen sich da.

„Grammatik“
Wir können unterscheiden:
— „Vertraut den Banken!“ ist ein Imperativ
— „UFOs gibt es nicht“ ist eine Feststellung, eine Behauptung
— oder nehmen wir diesen Spruch:
„an der Malaria verdient die Pharma weltweit etwa 13 Milliarden jährlich
13 Millionen würden genügen, Malaria weltweit zu besiegen
—>Clordioxyd“
das ist eine Info mit einem geheinmiesvollen Wort am Schluss
— „Dass die Politiker es gut mit uns meinen, sollten wir schon glauben“ ist etwas zwischen drin.
— „Krieg der Reichen gegen die Andern – was bin eigentlich ich? Zuschauer oder Partei?!“–>das ist eine Behauptung und eine Frage
— Und das Bild da grad unten dran ist eher asoziale „Home“. Auch, wenn es viel Wahres an sich hat.

Praxis
Ich habe mir bald Gedanken gemacht, wie ich das machen würde. Es geht ja darum, diese geistige Substanz an die Leute heran zu tragen. So habe ich im Internet nach geforscht, was ein Laser-Printer oder  wasserfestes Papier kosten würden. Und ich habe angefangen mich umzuschauen, was es für Aufhänge-Möglichkeiten gibt, an Orten, wo viele Menschen vorbeikommen. Zum Beispiel dicke Baumstämme, dicke Stahlrohre, an denen die Oberleitung der Trams befestigt ist. Oder die Hinterseite des Billetautomaten in den Bahnhöfen. Auf der Rinde der Platanen könnte man das Plakat mit doppeldicken zweiseitig Klebband befestigen. Das kann jede einzelne Person. Kostet nicht viel. Könnte ich mir als Hobby zulegen, statt Resignation.

Institution
Dezentral wäre sicher besser als zentral. Weil diese ganze Aktivität dadurch nicht fassbar ist. Aber eine gewisse Organisation ist schon nötig, besonders, wenn man punktuell eine ziemliche Wirkung haben will. Ein Verein, der einmal im Jahr GV hat, wo man sich sieht, Erfahrungen austauscht, Beschlüsse über die Verwendung von Spenden fasst, usw., wäre schon gut. Es wäre auch denkbar, dass dieser Verein Kleber druckt, die dann jederfrau/man kaufen kann.
Aber am besten wäre wohl ein vernetzter „Klub“ aus vielen Gruppen und Vereinen. Und diese Gruppen hätten dann viele verschieden Schattierungen:
— die einen würden mit Liebe eben mit dieser medizinische Methode in der Gesellschaft arbeiten,
— die andern würden eher zur Satire, zum Spott neigen,
— andere würden informieren, von der Medienwelt unterschlagene Wahrheiten verbreiten.
— Ich könnte mir auch einen Sprüche klopfenden Kleber-Klub vorstellen. Aber alle müssten miteinander vernetzt sein, um auch mal eine Kampagne mitzutragen. Die Stärke dieser ganzen Bewegung ist, dass sie geistreich das liefert, was die Wirtschaft in Politik und Werbung unterschlägt.

Ziele
Es ist eine Menge Liebe vorhanden auf der Welt, aber sie wirkt noch nicht so, wie sie sollte in der Welt. Oft ist die Liebe in der Praxis ziemlich dumm.
Die Menschen denken nicht weiter. Sie bleiben stecken. Immer mal wieder habe ich solche Hinweise über das Denken der Leute gelesen: Bonhoeffer z. B. schreibt von der „denkenden Schicht einer Generation…..“. Beim Verlagsleiter des Aquamarin-Verlags habe ich den Begriff „…der nachdenkliche Mensch….“ gelesen. Sogar bei Albert Schweizer habe ich gelesen: „….wenn sie nicht anfangen zu denken….“
Überall ist ein Mangel an weiterdenken da. Die einfachsten Dinge können nicht gedacht werden, gerade darum, weil sie so einfach sind. Und viele Dinge können nicht gedacht werden, weil wir seit früher Kindheit anders gewöhnt sind. Und zu tiefst können wir in vielerlei Hinsicht nicht anders denken, weil unsere Eltern auch so gedacht haben. Und die waren doch die Autorität. Und diese Autorität übertragen wir nun unbewusst auf die „….oren“, die Professoren, die Direktoren, die Redaktoren, die Doktoren, usw. und auf die Masse, der wir angehören.
Die Flut der Masse ist unglaublich stark.
Die Macht der Hierarchien ist unglaublich stark.
Dagegen gibt’s nur eins: Auseinandersetzung. Heraklit hat den entsetzlichen Satz gesagt: „Der Krieg ist der Vater aller Dinge“. Heute heisst dieser Satz: „Die Auseinandersetzung ist die Mutter aller Dinge“.
Und genau da setzt die soziologische Homöopathie ein. Wir versuchen, die Menschen zum Denken zu kitzeln.  Wir reizen sie im Unbewussten. Wir versuchen den innerpsychischen Konflikt anzustossen, den Widerstand gegen die halb unbewusste, dumme Gläubigkeit anzuregen. Die Liebe geht nicht nur durch den Magen. In der Soziologie geht die Liebe durch das Denken. Sonst ist es schade um die Energie und schade um das Geld.

Grundhaltung:
Es gibt ein Reden, das mir wohl bekannt ist, wo ich auch dazu neige, es zu praktizieren, das ist der Spott. Zum Beispiel: „fahren Sie ein starkes Auto! Dadurch werden Sie wertvoller/kraftvoller“ Da merkt gleich jeder, dass das zynisch ist, ein Spott.
Das ist nicht Homöopathie. Homöopathie ist wahrscheinlich nicht zynisch, eher Liebe, Mitgefühl. Unter den Psychotherapien gibt es eine Methode, die dem nahe kommt: vor hundert Jahren gab’s die Psychoanalyse. Der Psychiater glaubte: „Ich verstehe, wie die Psyche des Patienten gestrickt ist, wie der Patient tickt. Durch meine Therapie gebe ich dieses Wissen weiter. Meine Wissenschaft macht den Patienten gesund“. In den 40er Jahren gab’s in Kalifornien eine ganz neue Sichtweise: Nicht das psychologische Wissen macht den Klienten gesund, sondern Liebe! Carl Rogers reduzierte das Handeln des Therapeuten auf drei Variabeln:
— der Therapeut muss authentisch sein, ganz echt, ganz bei sich
— er muss dem Klienten Wärme/Wertschätzung entgegen bringen.
— wenn diese beiden Bedingungen erfüllt sind, soll er auf der Gefühlsebene verbalisieren, was den Klienten im Äusseren, im Zwischenmenschlichen plagt.
Ein kleines Beispiel: Der Klient sagt: „…mein Chef, das Arschloch!!!“ Der Therapeut sagt: “ Der macht dich wütend.“
Allgemeine Regel für den Therapeuten:
–Vom Objekt zum Subjekt.
–Von der Sache zum Gefühl. 
–und statt aber.
Das Ehepaar Tausch hat dann diesen Ansatz verbal perfektioniert – quasi die Grammatik dieser Gesprächsführung heraus kristallisiert. Rogers selber hat von innen heraus „reagiert“, das Wichtige war für ihn nicht das perfekte Verbalisieren. Ich lege einen Text bei, wo eine junge Ärztin in den USA den Carl Rogers selbst erlebt hat.
In Wikipedia läuft diese Methode unter: Gesprächspsychotherapie nach Rogers.
Diese Methode Rogers ist irgendwie etwas wie Homöopathie. Jedenfalls könnte diese Haltung in dieser „SZ-Home“ das Fundament sein.
Natürlich sind wir oft nicht aus dieser Grundhaltung motiviert. Dann ist unser Text, unser Plakat oft eher eine Satire. Auch in Ordnung. Aber wichtig ist, dass wir uns dies bewusst sind.
hier noch der Artikel der jungen amerikanischen Ärztin zum Herunterladen: